Artikel getaggt mit ‘Kundenmagazin’

Juni 17th, 2010

Corporate Publishing Praxistipp: Mehrsprachige Publikationen

Wer ein Kunden- oder Mitarbeitermagazin, eine Zeitung oder Broschüre in Fremdsprachen übersetzen will, kann mit der richtigen Planung viel Zeit und Geld sparen. Unsere Praxis-Tipps zeigen Ihnen, wie Sie besonders effizient ins Ziel kommen.

1. Ein flexibles Layout gestalten
Bedenken Sie, dass die Übersetzung in verschiedene Sprachen unterschiedliche Textlängen zur Folge hat. So läuft Englisch um bis zu einem Viertel kürzer als Deutsch, Französisch hingegen bis zu einem Drittel länger. Mit dem richtigen Layoutraster schaffen Sie von Anfang an die notwendige Flexibilität für alle Varianten.

2. Vorausschauend texten
Es empfiehlt sich, Texte so zu verfassen, dass möglichst blockweise gestrichen und individualisiert werden kann. Dazu bieten sich zum Beispiel Info- und Zitatkästen an, die Informationen beinhalten, die sich nur auf Deutschland beziehen und für die ausländischen Ausgaben verzichtbar sind. Besser viele als gar keine Zwischentitel einplanen, die – wenn nötig – gestrichen werden können.

3. Simultanes Arbeiten oder fertige Masterausgabe?
Wenn möglich, sollte die deutsche Masterausgabe fertig abgestimmt sein, bevor Sie mit den Übersetzungen starten. Enge Timings und zeitgleiches Erscheinen aller Sprachausgaben macht dies aber nicht immer möglich. Automatisierte Textupdates oder Redaktionssysteme erleichtern hier die Arbeit – ein Investment, das je nach Projektgröße aber sorgfältig abzuwägen ist.

4. Satzzeichen im Auge behalten
Jede Sprache besitzt ihre eigenen Regeln, was Satzzeichen und wörtliche Rede anbelangt. In der Layoutphase sollte genug Zeit für Kontrolle bzw. Korrektur eingeplant sein, da viele Computersysteme diese nicht automatisch einsetzen.

5. Die Qual der (Wort-)Wahl
Wortwahl und vor allem Redewendungen können im britischen und amerikanischen Englisch stark variieren. Entscheiden Sie sich für eine klare “Sprachwelt” – je nach Kunde oder Zielgruppe – und bleiben Sie dieser treu. Vorsicht bei Wortspielen und Witzen, sie lassen sich oft nicht in eine Fremdsprache übertragen.

Mai 10th, 2010

So wird Ihr Kundenmagazin begeistern!

Gut gemachte Corporate Publishing Medien stiften dauerhaften Mehrwert – für das herausgebende Unternehmen und für die Leser. Vorausgesetzt, das Konzept für Ihr Medium stimmt von Anfang an. Mit diesen Praxistipps stellen Sie die Weichen auf Erfolg:

1. Entwickeln Sie ein schlüssiges Redaktionskonzept
Jedes gute Magazin lebt von einer klaren Rubrizierung und einer sinnvollen Hierarchie der Themen. Führen Sie Ihre Leser mit einer klaren Heftstruktur durch das Blatt. Mit einem stimmigen Wechsel journalistischer Stilformen binden Sie den Leser zusätzlich.

2. Legen Sie Wert auf klar strukturierte Prozesse
Je besser Ihr Ablauf organisiert ist, desto mehr kann Ihr Magazin leisten. Regelmäßige Redaktionssitzungen bringen Ihr Team näher zusammen, verbessern den Informationsfluss und ermöglichen den Austausch von Hintergrundwissen. Das persönliche Gespräch ist hier durch nichts zu ersetzen.

3. Machen Sie Ihr Magazin „kioskfähig“
Bereiten Sie Ihre Informationen so auf, wie Ihre Leser es von Publikumsmagazinen gewohnt sind. Bei der Qualität von Texten, Bildern, Gestaltung, Verarbeitung etc. gilt es die Konkurrenz am Kiosk zu schlagen. Passende Anzeigen können ein weiteres Mittel sein, Ihr Magazin aufzuwerten.

4. Verwenden Sie einen journalistischen Stil
Mit übertrieben werblichen Botschaften und „Propaganda“ erreichen Sie oft das Gegenteil dessen, was Sie bezwecken. Setzen Sie für Ihr Magazin daher auf journalistische Kriterien. Dies gilt vor allem für die Themenauswahl, die Einfachheit der Sprache und die gewählten Darstellungsformen. Und nicht vergessen: Der richtige Mix macht’s!

5. Bieten Sie echte Nutzwerte
Wer mit seinem Magazin seinen Lesern einen echten Nutzwert bietet, erhöht Lesezeiten, Akzeptanz und damit letztlich die Kundenbindung. Zeitschriften sind optimale Instrumente, um gerade in der Vernetzung mit Online-Medien für zusätzliche Inhalte zu interessieren und in direkten Dialog zu treten.

Viel Erfolg!

Mai 7th, 2010

Praxistipp regionale Kundenkommunikation

Mit diesen Tipps für regionalisierte Kundenmagazine erzielen Sie hohe Attraktivität im regionalen Umfeld und Mehrwert für Ihre Kunden.

1. Kombinieren Sie clever!
Fassen Sie zentrale Artikel für alle Standorte in einem Mantelteil zusammen und kombinieren Sie diesen mit individuellen Regionalseiten je Standort. So erzielen Sie effizient einen regionalen Bezug.

2. Lassen Sie Mitarbeiter aus der Region sprechen!
Verkäufer geben Expertentipps oder Servicemitarbeiter einen Einblick hinter die Kulissen. So schaffen Sie Nähe und Sympathie. Und motivieren Ihre Mitarbeiter.

3. Inszenieren Sie regionale Kunden im Heft!
Damit steigern Sie die regionale Relevanz weiter – und sagen dem Kunden auf charmante Art Danke.

4. Setzen Sie auf hochwertige Bilder!
Regionale Fotoproduktionen müssen erstklassig und in einem durchgängigen Stil umgesetzt werden. Mit dem richtigen Netzwerk und der richtigen Organisation ist dies pragmatisch und kosteneffizient lösbar.

5. Bieten Sie personalisierte Dialogangebote an!
Jedes Thema erhält einen lokalen Ansprechpartner. So erzeugen Sie ebenfalls Nähe und Frequenz in den regionalen Standorten.

Mai 5th, 2010

Facebook wechselt von “Ein Fan werden” zu “Gefällt mir”

Neue Terminologie bei Facebook. Für Marken und Unternehmensseiten wird zukünftig die Funktion “Ein Fan werden” durch den Button “Gefällt mir” ersetzt. Gründe sind laut Branchenkreisen das Bestreben um eine einheitliche Terminologie (die “gefällt mir” Funktion gibt es ja schon immer im Rahmen der Statusmeldungen) sowie die Tatsache, dass laut Auswertungen User häufiger auf “Gefällt mir” statt “Ein Fan werden” klicken. Social Media Fachmann Eric Qualmann hat ein paar spannende Infos und eine Umfrage dazu zusammengestellt.