Herzlich Willkommen bei CPtrends, dem Corporate Publishing Blog.
CPtrends ist ein Blog, der sich mit den Top-Themen im Corporate Publishing beschäftigt. Hier gebe ich, Lutz Eckardt, Praxistipps, teile aktuelle News und zeige aktuelle Trends auf. Dabei stellen Kundenmagazine, Mitarbeitermagazine, E-Newsletter, Blogs und Social Media die wichtigsten Medienformate dar.
Sehr interessante Meldung: der Consumer Goods Riese Procter & Gamble ging der Frage nach, wo und wie die meisten Produktempfehlungen von Kunden weitergegeben werden.
Ergebnis: nicht etwa im Social Web, sondern in der guten alten Offlinewelt. Laut der Studie werden 90% aller “Gespräche” über Marken und Produktempfehlungen im persönlichen Gespräch oder am Telefon ausgetauscht.
Ich sehe in dem Ergebnis einerseits einen interessanten Gegenpunkt zu den zahlreichen Meldungen zur Macht von Social Media Kommunikation. Andererseits blendet die Studie meines Erachtens nach zu viele Themen im komplexen Informationsprozess zu Produkten aus. Wenn vor einem persönlichen Gespräch mit einem Freund oder Nachbar online recherchiert wurde, wie ist dies dann einzustufen?
Wie dem auch sei: in jedem Fall eine spannende Meldung.
Diese Frage sollte sich jedes Unternehmen und jeder Marketing-Entscheider stellen: was ist ein Facebook Fan eigentlich wert? Und lohnt sich das Engagement in Social Media letztlich?
In einer aktuellen Studie liefert die US-Agentur Syncapse Corp. Antworten auf diese Fragen. Die wichtigsten Erkenntnisse:
Im Schnitt geben Fans 71,84 Dollar für Produkte aus, als deren Fans sie sich bezeichnen.
Fans sind um 28% stärker als Nicht-Fans an diese Marke gebunden
Fans sind um 41% eher bereit, diese Marke Freunden zu empfehlen.
Aus diesen und weiteren Komponenten errechnet Syncapse den Fan-Wert. Syncapse bildete dazu den Durschnitt aller oben genannten Fan-Werte nach einem eigenen Tracking-Verfahren, dem Syncapse SocialTRAC. Am Ende steht als Fan-Durchschnittswert die Summe von 136,38 Dollar.
Ein spannender Ansatz, der trotz vieler Annahmen in der Auswertung zeigt: die Meßbarkeit von Social Media Aktivitäten wird immer wichtiger. Die Zeiten, in denen es primär darum ging, einen Trend nicht zu verpassen, sind vorbei. Social Media Marketing ist längst erwachsen geworden. Der Return on Investment wird - zurecht – immer sorgfältiger hinterfragt und geprüft. So müssen sich auch Social Media Maßnahmen dem Wirkungsvergleich mit klassischen Dialogmarketing-Maßnahmen und Print Medien stellen.
Die neueste Corporate Publishing Studie des Europäischen Instituts für Corporate Publishing belegt: die Bedeutung crossmedialer Konzepte im Corporate Publishing steigt weiter. Weil elektronische Medien rasant wachsen – gleichzeitig Printmedien weiterhin das wichtigste “Navigationsinstrument” für die Leser bleibt.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
Fast drei Viertel der befragten Kommunikationsentscheider sind davon überzeugt, dass das weitere Wachstum elektronischer Formate nicht zu Lasten der Print-Budgets gehen wird.
80 % der Unternehmen sehen digitale CP-Medien als hervorragende Ergänzung zu Printmedien
Gleichzeitig ist die Bedeutung digitaler Medien rasant gewachsen. 88 Prozent aller Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen heute elektronische Formate für die Kunden- und Mitarbeiterkommunikation.
76 % stimmen den Einsatz von klassischen CP-Medien und digitalen Unternehmensmedien aufeinander ab.
Crossmediale Konzepte werden laut der Studie weiter an Bedeutung gewinnen: nicht umsonst sehen knapp 70 % der Unternehmen medienübergreifende Kommunikationsstrategien als eine der wichtigsten Entwicklungen im Corporate Publishing.
Die Studie unterstreicht meine Meinung, dass der erfolgreichste Weg im Corporate Publishing eine intelligente Verknüpfung von Print und elektronischen Medien ist. Wer nur auf das eine oder andere Pferd setzt, wird im Kampf um die Aufmerksamkeit der Leser verlieren. Wer aber mediengerecht und clever Inhalte für Print, Web und Mobile vernetzt, wird eine hohe Durchdringung seiner Zielgruppe erzielen.
Online Publikationen rücken verstärkt in den Fokus der Unternehmenskommunikation. Doch verlieren Print Medien in der Unternehmenskommunikation deshalb an Bedeutung? Diverse Studien des Branchenverbands Forum Corporate Publishing belegen die anhaltende Wirksamkeit von Print Medien und zeigen, dass die Verantwortlichen in Unternehmen an ihren klassischen Medien festhalten und sie sogar weiter ausbauen wollen.
Die Kernergebnisse der Studien im Überblick:
61 % der Deutschen geben an, dass ihre Nutzungsfrequenz bezogen auf Zeitschriften unverändert sei.
Von den Unternehmen im Raum DACH mit mehr als 250 Mitarbeitern setzen 6.700 Unternehmen B-to-B-Magazine und 5.500 B-to-C-Magazine ein.
Nur 23 % der Unternehmen fassen Umschichtungen von klassischen Printprodukten zu neuen Medien ins Auge.
Die Mitglieder des Forum Corporate Publishing realisieren mehr als 1.800 nationale und internationale Publikationen mit einer Gesamtauflage von rund 900 Millionen Exemplaren pro Jahr.
Was die Zahlen belegen ist auch meine Überzeugung: Kunden- und Mitarbeitermagazine bleiben die stärksten Mittel im Corporate Publishing. Trotz der steigenden Möglichkeiten die elektronische Medien bieten sind Print Medien nicht ersetzbar.
Der Verkaufsstart des iPad hat auch in Deutschland für großen Andrang vor den Apple-Geschäften gesorgt.
Doch was bedeutet diese neue Entwicklung für das Corporate Publishing? Vom Start des iPad und anderen Tablet-PCs erwarten die Medienexperten in erster Linie eine neue Chance für multimediale Bezahlinhalte, die auf den neuen Geräten attraktiver genutzt werden können als auf herkömmlichen PCs.
Laut einer Studie von Transaction Consulting unter 131 Medienexperten gelten Contentkategorien wie Fachinformationen, Special Interest und aufwendige Hintergrundstories nach Meinung der Studienteilnehmer als besonders geeignet für Paid-Content Geschäftsmodelle.
In jedem Fall ist von Interesse, wie Kaufinteressenten das iPad nutzen werden und wie viele Menschen überhaupt in den nächsten Monaten/Jahren über die neuen TabletPCs erreicht werden können. Zu welchem Zweck also wollen potentielle Käufer sich ein iPad zulegen? Laut einer aktuellen Studie von Fittkau & Maaß sieht die deutliche Mehrheit (86 Prozent) darin ein neues Zugangsgerät für Internet bzw. World Wide Web. Drei Viertel geben an, dass sie damit Nachrichten und Tageszeitungen lesen wollen. Immerhin knapp 58 Prozent wollen mit ihrer digitalen Neuerwerbung Zeitschriften und Magazine lesen.
Schon viele Jahre wird über das Thema Paid Content – also bezahlte Inhalte im Internet – diskutiert. Bislang sind die Versuche von Verlagen, Inhalte nur gegen Bezahlung anzubieten, häufig nicht erfolgreich gewesen. Gleichzeitig nimmt der Druck durch rückläufige Printauflagen und einer immer intensiveren Internet-Nutzung zu.
Und die Chancen sind da. Laut einer Studie der Boston Consulting Group (BCG) besteht bei 60 Prozent der 5.000 Befragten die Bereitschaft für Online-Informationen zu bezahlen.
Auch die Ergebnisse der aktuellen Nielsen-Studie zum Thema Paid Content weisen in diese Richtung. Ein Drittel der 27.000 befragten Onliner würden für hochwertigen, professionell erstellten Content bezahlen. Acht Prozent der Befragten aus 27 Staaten nutzen bereits ein Onlineabonnement.
Wie so häufig ist also die Qualität des Angebots und der Inhalte entscheidend. Wie geht es Ihnen? Stimmen Sie bei unserer Umfrage mit ab.
Zwei Mal pro Jahr untersucht das European Institute of Corporate Publishing in einer breit angelegten Studie die aktuellen Trends im Corporate Publishing. Die Ergebnisse der letzten Studie sind unverändert interessant: es war eine steigende Nachfrage in der Mitarbeiterkommunikation zu verzeichnen. Zudem wurde die Wertigkeit von Corporate Publishing Produkten unterstrichen.
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