„Ein revolutionäres Gerät“, „die Zukunft des Magazins“ oder „Katalysator für neue interaktive Formate“ – dem iPad wurden seit seinem Start viele Rollen zugeschrieben. Fest steht: Das iPad bietet hervorragende Möglichkeiten, spannende und unterhaltsame „Digital Magazines“ umzusetzen.
Wer für sein Corporate Publishing diesen Schritt gehen will, ist mit folgenden Praxistipps gut beraten:
1. Ganz oder gar nicht
Wenn Sie eine iPad-Ausgabe planen, setzen Sie dabei auf die zahlreichen Interaktionsmöglichkeiten und Darstellungsformen, die das iPad bietet – so wie es auch aktuelle State-of-the-art-Magazine wie TIME oder SPIEGEL tun. Denn nur wenn Sie Ihrer Zielgruppe eine umfängliche „iPad Experience“ mit interaktiven Flächen, Videos, Bildergalerien etc. bieten, werden die Leser begeistert sein. „Halbgare“ Umsetzungen fallen hingegen negativ auf.
2. Erweiterbare Spezial-Software nutzen
Software-Anbieter gibt es viele. Empfehlenswert sind Lösungen, die über das iPad hinaus erweiterbar sind und Inhalte auch für Web-Content-Management-Systeme oder die Android-Plattform von Google publizieren können. So bleiben Sie auch für zukünftige crossmediale Entwicklungen flexibel. Ich nutze in der Agentur Spezial-Software, wie sie auch bei Publikationen wie TIME oder Sports Illustrated eingesetzt wird.
3. Content is King
So spielerisch leicht die Nutzung des iPad auch sein mag – auch für „Digital Magazines“ gilt: Ohne gute Inhalte kann man nicht begeistern. Planen Sie daher für jeden Artikel sorgfältig Redaktion und Umsetzung für das iPad. Achten Sie dabei auf Abwechslung bei Interaktion und Multimedia.
4. Für die Veröffentlichung vorausplanen
„Digital Magazines“ fürs iPad werden als App über den Appstore veröffentlicht. Dabei stehen verschiedene Optionen zur Verfügung – je nachdem, wie häufig Sie Inhalte oder ganze Ausgaben aktualisieren oder auch ein Abo-Modell anbieten wollen. Planen Sie zudem ausreichend Vorlauf ein. Wie jede App muss auch ein “Digital Magazine” von Apple zunächst freigegeben werden. Dabei ist in der Regel mit rund zehn Tagen zu rechnen, sofern keine Inhalte von Apple beanstandet werden.
5. Support und Feedback-Optionen anbieten
Bieten Sie Ihren Lesern die Option, per integriertem Email-Link, etc. unmittelbar Feedback an die Redaktion zu geben oder eine Support-Anfrage stellen zu können. So können Sie Ihr Magazin von Ausgabe zu Ausgabe gezielt weiterentwickeln und gegebenenfalls auch kurzfristig mit einem Update reagieren.
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