Archiv für ‘Kundenmagazine’

Februar 12th, 2011

Praxistipps für “Digital Magazines” auf dem iPad

„Ein revolutionäres Gerät“, „die Zukunft des Magazins“ oder „Katalysator für neue interaktive Formate“ – dem iPad wurden seit seinem Start viele Rollen zugeschrieben. Fest steht: Das iPad bietet hervorragende Möglichkeiten, spannende und unterhaltsame „Digital Magazines“ umzusetzen.

Wer für sein Corporate Publishing diesen Schritt gehen will, ist mit folgenden Praxistipps gut beraten:

1. Ganz oder gar nicht
Wenn Sie eine iPad-Ausgabe planen, setzen Sie dabei auf die zahlreichen Interaktionsmöglichkeiten und Darstellungsformen, die das iPad bietet – so wie es auch aktuelle State-of-the-art-Magazine wie TIME oder SPIEGEL tun. Denn nur wenn Sie Ihrer Zielgruppe eine umfängliche „iPad Experience“ mit interaktiven Flächen, Videos, Bildergalerien etc. bieten, werden die Leser begeistert sein. „Halbgare“ Umsetzungen fallen hingegen negativ auf.

2. Erweiterbare Spezial-Software nutzen
Software-Anbieter gibt es viele. Empfehlenswert sind Lösungen, die über das iPad hinaus erweiterbar sind und Inhalte auch für Web-Content-Management-Systeme oder die Android-Plattform von Google publizieren können. So bleiben Sie auch für zukünftige crossmediale Entwicklungen flexibel. Ich nutze in der Agentur Spezial-Software, wie sie auch bei Publikationen wie TIME oder Sports Illustrated eingesetzt wird.

3. Content is King
So spielerisch leicht die Nutzung des iPad auch sein mag – auch für „Digital Magazines“ gilt: Ohne gute Inhalte kann man nicht begeistern. Planen Sie daher für jeden Artikel sorgfältig Redaktion und Umsetzung für das iPad. Achten Sie dabei auf Abwechslung bei Interaktion und Multimedia.

4. Für die Veröffentlichung vorausplanen
„Digital Magazines“ fürs iPad werden als App über den Appstore veröffentlicht. Dabei stehen verschiedene Optionen zur Verfügung – je nachdem, wie häufig Sie Inhalte oder ganze Ausgaben aktualisieren oder auch ein Abo-Modell anbieten wollen. Planen Sie zudem ausreichend Vorlauf ein. Wie jede App muss auch ein “Digital Magazine” von Apple zunächst freigegeben werden. Dabei ist in der Regel mit rund zehn Tagen zu rechnen, sofern keine Inhalte von Apple beanstandet werden.

5. Support und Feedback-Optionen anbieten
Bieten Sie Ihren Lesern die Option, per integriertem Email-Link, etc. unmittelbar Feedback an die Redaktion zu geben oder eine Support-Anfrage stellen zu können. So können Sie Ihr Magazin von Ausgabe zu Ausgabe gezielt weiterentwickeln und gegebenenfalls auch kurzfristig mit einem Update reagieren.

Juni 17th, 2010

Corporate Publishing Praxistipp: Mehrsprachige Publikationen

Wer ein Kunden- oder Mitarbeitermagazin, eine Zeitung oder Broschüre in Fremdsprachen übersetzen will, kann mit der richtigen Planung viel Zeit und Geld sparen. Unsere Praxis-Tipps zeigen Ihnen, wie Sie besonders effizient ins Ziel kommen.

1. Ein flexibles Layout gestalten
Bedenken Sie, dass die Übersetzung in verschiedene Sprachen unterschiedliche Textlängen zur Folge hat. So läuft Englisch um bis zu einem Viertel kürzer als Deutsch, Französisch hingegen bis zu einem Drittel länger. Mit dem richtigen Layoutraster schaffen Sie von Anfang an die notwendige Flexibilität für alle Varianten.

2. Vorausschauend texten
Es empfiehlt sich, Texte so zu verfassen, dass möglichst blockweise gestrichen und individualisiert werden kann. Dazu bieten sich zum Beispiel Info- und Zitatkästen an, die Informationen beinhalten, die sich nur auf Deutschland beziehen und für die ausländischen Ausgaben verzichtbar sind. Besser viele als gar keine Zwischentitel einplanen, die – wenn nötig – gestrichen werden können.

3. Simultanes Arbeiten oder fertige Masterausgabe?
Wenn möglich, sollte die deutsche Masterausgabe fertig abgestimmt sein, bevor Sie mit den Übersetzungen starten. Enge Timings und zeitgleiches Erscheinen aller Sprachausgaben macht dies aber nicht immer möglich. Automatisierte Textupdates oder Redaktionssysteme erleichtern hier die Arbeit – ein Investment, das je nach Projektgröße aber sorgfältig abzuwägen ist.

4. Satzzeichen im Auge behalten
Jede Sprache besitzt ihre eigenen Regeln, was Satzzeichen und wörtliche Rede anbelangt. In der Layoutphase sollte genug Zeit für Kontrolle bzw. Korrektur eingeplant sein, da viele Computersysteme diese nicht automatisch einsetzen.

5. Die Qual der (Wort-)Wahl
Wortwahl und vor allem Redewendungen können im britischen und amerikanischen Englisch stark variieren. Entscheiden Sie sich für eine klare “Sprachwelt” – je nach Kunde oder Zielgruppe – und bleiben Sie dieser treu. Vorsicht bei Wortspielen und Witzen, sie lassen sich oft nicht in eine Fremdsprache übertragen.

Juni 7th, 2010

Neue Corporate Publishing Studie unterstreicht die Bedeutung crossmedialer Konzepte

Die neueste Corporate Publishing Studie des Europäischen Instituts für Corporate Publishing belegt: die Bedeutung crossmedialer Konzepte im Corporate Publishing steigt weiter. Weil elektronische Medien rasant wachsen – gleichzeitig Printmedien weiterhin das wichtigste “Navigationsinstrument” für die Leser bleibt.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Fast drei Viertel der befragten Kommunikationsentscheider sind davon überzeugt, dass das weitere Wachstum elektronischer Formate nicht zu Lasten der Print-Budgets gehen wird.
  • 80 % der Unternehmen sehen digitale CP-Medien als hervorragende Ergänzung zu Printmedien
  • Gleichzeitig ist die Bedeutung digitaler Medien rasant gewachsen. 88 Prozent aller Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen heute elektronische Formate für die Kunden- und Mitarbeiterkommunikation.
  • 76 % stimmen den Einsatz von klassischen CP-Medien und digitalen Unternehmensmedien aufeinander ab.

Crossmediale Konzepte werden laut der Studie weiter an Bedeutung gewinnen: nicht umsonst sehen knapp 70 % der Unternehmen medienübergreifende Kommunikationsstrategien als eine der wichtigsten Entwicklungen im Corporate Publishing.

Die Studie unterstreicht meine Meinung, dass der erfolgreichste Weg im Corporate Publishing eine intelligente Verknüpfung von Print und elektronischen Medien ist. Wer nur auf das eine oder andere Pferd setzt, wird im Kampf um die Aufmerksamkeit der Leser verlieren. Wer aber mediengerecht und clever Inhalte für Print, Web und Mobile vernetzt, wird eine hohe Durchdringung seiner Zielgruppe erzielen.

Mehr zur aktuellen Corporate Publishing Studie finden Sie hier:
http://www.forum-corporate-publishing.de/uploads/media/100604_PM_Basisstudie_II.pdf

Juni 4th, 2010

Wie wirksam sind Print Medien heute?

Online Publikationen rücken verstärkt in den Fokus der Unternehmenskommunikation. Doch verlieren Print Medien in der Unternehmenskommunikation deshalb an Bedeutung? Diverse Studien des Branchenverbands Forum Corporate Publishing belegen die anhaltende Wirksamkeit von Print Medien und zeigen, dass die Verantwortlichen in Unternehmen an ihren klassischen Medien festhalten und sie sogar weiter ausbauen wollen.

Die Kernergebnisse der Studien im Überblick:

  • 61 % der Deutschen geben an, dass ihre Nutzungsfrequenz bezogen auf Zeitschriften unverändert sei.
  • Von den Unternehmen im Raum DACH mit mehr als 250 Mitarbeitern setzen 6.700 Unternehmen B-to-B-Magazine und 5.500 B-to-C-Magazine ein.
  • Nur 23 % der Unternehmen fassen Umschichtungen von klassischen Printprodukten zu neuen Medien ins Auge.
  • Die Mitglieder des Forum Corporate Publishing realisieren mehr als 1.800 nationale und internationale Publikationen mit einer Gesamtauflage von rund 900 Millionen Exemplaren pro Jahr.

Was die Zahlen belegen ist auch meine Überzeugung: Kunden- und Mitarbeitermagazine bleiben die stärksten Mittel im Corporate Publishing. Trotz der steigenden Möglichkeiten die elektronische Medien bieten sind Print Medien nicht ersetzbar.

Mai 10th, 2010

So wird Ihr Kundenmagazin begeistern!

Gut gemachte Corporate Publishing Medien stiften dauerhaften Mehrwert – für das herausgebende Unternehmen und für die Leser. Vorausgesetzt, das Konzept für Ihr Medium stimmt von Anfang an. Mit diesen Praxistipps stellen Sie die Weichen auf Erfolg:

1. Entwickeln Sie ein schlüssiges Redaktionskonzept
Jedes gute Magazin lebt von einer klaren Rubrizierung und einer sinnvollen Hierarchie der Themen. Führen Sie Ihre Leser mit einer klaren Heftstruktur durch das Blatt. Mit einem stimmigen Wechsel journalistischer Stilformen binden Sie den Leser zusätzlich.

2. Legen Sie Wert auf klar strukturierte Prozesse
Je besser Ihr Ablauf organisiert ist, desto mehr kann Ihr Magazin leisten. Regelmäßige Redaktionssitzungen bringen Ihr Team näher zusammen, verbessern den Informationsfluss und ermöglichen den Austausch von Hintergrundwissen. Das persönliche Gespräch ist hier durch nichts zu ersetzen.

3. Machen Sie Ihr Magazin „kioskfähig“
Bereiten Sie Ihre Informationen so auf, wie Ihre Leser es von Publikumsmagazinen gewohnt sind. Bei der Qualität von Texten, Bildern, Gestaltung, Verarbeitung etc. gilt es die Konkurrenz am Kiosk zu schlagen. Passende Anzeigen können ein weiteres Mittel sein, Ihr Magazin aufzuwerten.

4. Verwenden Sie einen journalistischen Stil
Mit übertrieben werblichen Botschaften und „Propaganda“ erreichen Sie oft das Gegenteil dessen, was Sie bezwecken. Setzen Sie für Ihr Magazin daher auf journalistische Kriterien. Dies gilt vor allem für die Themenauswahl, die Einfachheit der Sprache und die gewählten Darstellungsformen. Und nicht vergessen: Der richtige Mix macht’s!

5. Bieten Sie echte Nutzwerte
Wer mit seinem Magazin seinen Lesern einen echten Nutzwert bietet, erhöht Lesezeiten, Akzeptanz und damit letztlich die Kundenbindung. Zeitschriften sind optimale Instrumente, um gerade in der Vernetzung mit Online-Medien für zusätzliche Inhalte zu interessieren und in direkten Dialog zu treten.

Viel Erfolg!

Mai 7th, 2010

Praxistipp regionale Kundenkommunikation

Mit diesen Tipps für regionalisierte Kundenmagazine erzielen Sie hohe Attraktivität im regionalen Umfeld und Mehrwert für Ihre Kunden.

1. Kombinieren Sie clever!
Fassen Sie zentrale Artikel für alle Standorte in einem Mantelteil zusammen und kombinieren Sie diesen mit individuellen Regionalseiten je Standort. So erzielen Sie effizient einen regionalen Bezug.

2. Lassen Sie Mitarbeiter aus der Region sprechen!
Verkäufer geben Expertentipps oder Servicemitarbeiter einen Einblick hinter die Kulissen. So schaffen Sie Nähe und Sympathie. Und motivieren Ihre Mitarbeiter.

3. Inszenieren Sie regionale Kunden im Heft!
Damit steigern Sie die regionale Relevanz weiter – und sagen dem Kunden auf charmante Art Danke.

4. Setzen Sie auf hochwertige Bilder!
Regionale Fotoproduktionen müssen erstklassig und in einem durchgängigen Stil umgesetzt werden. Mit dem richtigen Netzwerk und der richtigen Organisation ist dies pragmatisch und kosteneffizient lösbar.

5. Bieten Sie personalisierte Dialogangebote an!
Jedes Thema erhält einen lokalen Ansprechpartner. So erzeugen Sie ebenfalls Nähe und Frequenz in den regionalen Standorten.