Archiv für ‘E-Publishing’

Mai 24th, 2011

Tablet-Publishing für Android 3.0 Honeycomb

Wer aufmerksam die Entwicklung auf dem Tablet Markt verfolgt, kommt nicht umhin den rapiden Anstieg an Marktanteilen von Android 3 (Honeycomb) Geräten zu bemerken. Mit dem Motorola Xoom, Samsung 10 und weiteren Modellen kommt in diesen Wochen viel Bewegung in den Markt.

Damit verbinde ich einen wichtigen Boost für das Tablet-Publishing. Mit der wachsenden Marktdurchdringung von Tablet Geräten und mehreren Herstellern im Markt wird die Reichweite deutlich und schnell wachsen. Eines der meist gehörten Argumente gegen Tablet Medien und Apps (“Wer hat denn schon so ein Ding – da erreiche ich kaum jemanden”) wird damit obsolet.

Voraussetzung ist, dass man seine Medien auf beide Plattformen – iPad und Android-Geräte – bringt.

Meine Empfehlung dabei ist klar: mit der passenden Software und CMS-Datenbanklösung können Apps für beide Plattformen in einem Workflow erstellt werden. Neben einer einmaligen Initialisierung entsteht damit in der Medienproduktion nur überschaubarer Mehraufwand erzeugt – die Reichweite aber steigt deutlich.

Februar 12th, 2011

Praxistipps für “Digital Magazines” auf dem iPad

„Ein revolutionäres Gerät“, „die Zukunft des Magazins“ oder „Katalysator für neue interaktive Formate“ – dem iPad wurden seit seinem Start viele Rollen zugeschrieben. Fest steht: Das iPad bietet hervorragende Möglichkeiten, spannende und unterhaltsame „Digital Magazines“ umzusetzen.

Wer für sein Corporate Publishing diesen Schritt gehen will, ist mit folgenden Praxistipps gut beraten:

1. Ganz oder gar nicht
Wenn Sie eine iPad-Ausgabe planen, setzen Sie dabei auf die zahlreichen Interaktionsmöglichkeiten und Darstellungsformen, die das iPad bietet – so wie es auch aktuelle State-of-the-art-Magazine wie TIME oder SPIEGEL tun. Denn nur wenn Sie Ihrer Zielgruppe eine umfängliche „iPad Experience“ mit interaktiven Flächen, Videos, Bildergalerien etc. bieten, werden die Leser begeistert sein. „Halbgare“ Umsetzungen fallen hingegen negativ auf.

2. Erweiterbare Spezial-Software nutzen
Software-Anbieter gibt es viele. Empfehlenswert sind Lösungen, die über das iPad hinaus erweiterbar sind und Inhalte auch für Web-Content-Management-Systeme oder die Android-Plattform von Google publizieren können. So bleiben Sie auch für zukünftige crossmediale Entwicklungen flexibel. Ich nutze in der Agentur Spezial-Software, wie sie auch bei Publikationen wie TIME oder Sports Illustrated eingesetzt wird.

3. Content is King
So spielerisch leicht die Nutzung des iPad auch sein mag – auch für „Digital Magazines“ gilt: Ohne gute Inhalte kann man nicht begeistern. Planen Sie daher für jeden Artikel sorgfältig Redaktion und Umsetzung für das iPad. Achten Sie dabei auf Abwechslung bei Interaktion und Multimedia.

4. Für die Veröffentlichung vorausplanen
„Digital Magazines“ fürs iPad werden als App über den Appstore veröffentlicht. Dabei stehen verschiedene Optionen zur Verfügung – je nachdem, wie häufig Sie Inhalte oder ganze Ausgaben aktualisieren oder auch ein Abo-Modell anbieten wollen. Planen Sie zudem ausreichend Vorlauf ein. Wie jede App muss auch ein “Digital Magazine” von Apple zunächst freigegeben werden. Dabei ist in der Regel mit rund zehn Tagen zu rechnen, sofern keine Inhalte von Apple beanstandet werden.

5. Support und Feedback-Optionen anbieten
Bieten Sie Ihren Lesern die Option, per integriertem Email-Link, etc. unmittelbar Feedback an die Redaktion zu geben oder eine Support-Anfrage stellen zu können. So können Sie Ihr Magazin von Ausgabe zu Ausgabe gezielt weiterentwickeln und gegebenenfalls auch kurzfristig mit einem Update reagieren.

August 2nd, 2010

Social Media – Wert eines Facebook Fans

Diese Frage sollte sich jedes Unternehmen und jeder Marketing-Entscheider stellen: was ist ein Facebook Fan eigentlich wert? Und lohnt sich das Engagement in Social Media letztlich?

In einer aktuellen Studie liefert die US-Agentur Syncapse Corp.  Antworten auf diese Fragen. Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Im Schnitt geben Fans 71,84 Dollar für Produkte aus, als deren Fans sie sich bezeichnen. 
  • Fans sind um 28% stärker als Nicht-Fans an diese Marke gebunden 
  • Fans sind um 41% eher bereit, diese Marke Freunden zu empfehlen.

Aus diesen und weiteren Komponenten errechnet Syncapse den Fan-Wert. Syncapse bildete dazu den Durschnitt aller oben genannten Fan-Werte nach einem eigenen Tracking-Verfahren, dem Syncapse SocialTRAC. Am Ende steht als Fan-Durchschnittswert die Summe von 136,38 Dollar.

Ein spannender Ansatz, der trotz vieler Annahmen in der Auswertung zeigt: die Meßbarkeit von Social Media Aktivitäten wird immer wichtiger. Die Zeiten, in denen es primär darum ging, einen Trend nicht zu verpassen, sind vorbei. Social Media Marketing ist längst erwachsen geworden. Der Return on Investment wird - zurecht – immer sorgfältiger hinterfragt und geprüft. So müssen sich auch Social Media Maßnahmen dem Wirkungsvergleich mit klassischen Dialogmarketing-Maßnahmen und Print Medien stellen.  

Zur Studie

Juni 7th, 2010

Neue Corporate Publishing Studie unterstreicht die Bedeutung crossmedialer Konzepte

Die neueste Corporate Publishing Studie des Europäischen Instituts für Corporate Publishing belegt: die Bedeutung crossmedialer Konzepte im Corporate Publishing steigt weiter. Weil elektronische Medien rasant wachsen – gleichzeitig Printmedien weiterhin das wichtigste “Navigationsinstrument” für die Leser bleibt.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Fast drei Viertel der befragten Kommunikationsentscheider sind davon überzeugt, dass das weitere Wachstum elektronischer Formate nicht zu Lasten der Print-Budgets gehen wird.
  • 80 % der Unternehmen sehen digitale CP-Medien als hervorragende Ergänzung zu Printmedien
  • Gleichzeitig ist die Bedeutung digitaler Medien rasant gewachsen. 88 Prozent aller Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen heute elektronische Formate für die Kunden- und Mitarbeiterkommunikation.
  • 76 % stimmen den Einsatz von klassischen CP-Medien und digitalen Unternehmensmedien aufeinander ab.

Crossmediale Konzepte werden laut der Studie weiter an Bedeutung gewinnen: nicht umsonst sehen knapp 70 % der Unternehmen medienübergreifende Kommunikationsstrategien als eine der wichtigsten Entwicklungen im Corporate Publishing.

Die Studie unterstreicht meine Meinung, dass der erfolgreichste Weg im Corporate Publishing eine intelligente Verknüpfung von Print und elektronischen Medien ist. Wer nur auf das eine oder andere Pferd setzt, wird im Kampf um die Aufmerksamkeit der Leser verlieren. Wer aber mediengerecht und clever Inhalte für Print, Web und Mobile vernetzt, wird eine hohe Durchdringung seiner Zielgruppe erzielen.

Mehr zur aktuellen Corporate Publishing Studie finden Sie hier:
http://www.forum-corporate-publishing.de/uploads/media/100604_PM_Basisstudie_II.pdf

Mai 30th, 2010

iPad Verkaufsstart macht Hoffnung auf neue Medienformate.

Der Verkaufsstart des iPad hat auch in Deutschland für großen Andrang vor den Apple-Geschäften gesorgt.
Doch was bedeutet diese neue Entwicklung für das Corporate Publishing? Vom Start des iPad und anderen Tablet-PCs erwarten die Medienexperten in erster Linie eine neue Chance für multimediale Bezahlinhalte, die auf den neuen Geräten attraktiver genutzt werden können als auf herkömmlichen PCs.

Laut einer Studie von Transaction Consulting unter 131 Medienexperten gelten Contentkategorien wie Fachinformationen, Special Interest und aufwendige Hintergrundstories nach Meinung der Studienteilnehmer als besonders geeignet für Paid-Content Geschäftsmodelle.

In jedem Fall ist von Interesse, wie Kaufinteressenten das iPad nutzen werden und wie viele Menschen überhaupt in den nächsten Monaten/Jahren über die neuen TabletPCs erreicht werden können. Zu welchem Zweck also wollen potentielle Käufer sich ein iPad zulegen? Laut einer aktuellen Studie von Fittkau & Maaß sieht die deutliche Mehrheit (86 Prozent) darin ein neues Zugangsgerät für Internet bzw. World Wide Web. Drei Viertel geben an, dass sie damit Nachrichten und Tageszeitungen lesen wollen. Immerhin knapp 58 Prozent wollen mit ihrer digitalen Neuerwerbung Zeitschriften und Magazine lesen.

Mai 14th, 2010

E-Publishing: Apple mit neuem iPad Spot

Apple forciert die Markteinführung seines iPads weiter. Neuester Baustein der wie immer sehr gut durchgeplanten Kampagne ist der neue iPad Werbespot. Meine Meinung dazu: der Spot zeigt eindrucksvoll, was das iPad leisten kann und transportiert die Alltagstauglichkeit sehr gut. Vielleicht wird es auch hier in Deutschland zum Push-Medium für neue Content-Angebote. Hier können Sie den Spot anschauen: http://www.youtube.com/watch?v=fihOmQY-JxY&feature=player_embedded